EM 2020 beschlossen

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Auf der ersten Konferenz am Dienstag hat die UEFA als offizieller Verband beschlossen, dass die EM nicht wie geplant im Sommer 2020 stattfindet. Stattdessen findet die EM 2021 statt und wird zu diesem Zeitpunkt in den zwölf vorab ausgewählten Städten ausgetragen.

EM 2021 beschlossen

Ursprünglich sah der Rahmenterminplan der UEFA eine Austragung der EM 2020 vor, womit es zu einem Eröffnungsspiel am 12. Juni gekommen wäre. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist dieses Szenario ad acta gelegt. Mit Spannung haben Medien, Fans, Buchmacher und Experten auf die erste Videokonferenz am Dienstag geschaut.

Das es zu einer Absage in diesem Sommer kommen würde, daran gab es nur wenige Zweifel. Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL hatte bereits am Rande der Sitzung gesagt, dass eine Absage mehr als wahrscheinlich sei.

Doch wirklich abgesagt ist das Turnier nicht, denn aufgrund des Coronavirus soll das Turnier der Nationalmannschaften auf den kommenden Sommer verlegt werden. Den Vorschlag der UEFA haben die Verantwortlichen (Anm. der Redaktion: Nationalligen und ECA) bereits verabschiedet.

Im Laufe des Nachmittags stehen noch zwei weitere Videokonferenzen an, ehe das Ganze endgültig verabschiedet und offiziell bekannt gegeben werden kann.

EM 2020: Ändert dies etwas an dem Spielplan oder dem Modus?

Dass die EM 2021 stattfindet, ist also inzwischen nahezu perfekt. Bereits in den vorherigen Tagen hatte sich aufgrund der Einstellung des Spielbetriebs in den nationalen Ligen angedeutet, dass es zu einer solchen Entscheidung kommen wird.

Das bedeutet natürlich auch, dass es zu einer ganz grundsätzlichen Veränderung des Rahmenkalenders kommen wird. Glaubt man den Informationen des Fußballverbands aus Norwegen, so ändert sich am Modus nichts.

Einzig: Statt des 12. Juni und 12. Juli ist das Ganze minimal angepasst worden. Dementsprechend plant die UEFA eine Austragung der EM 2021 in der Zeit vom 11. Juni bis zum 11. Juli.

EM 2020: Was bedeutet das für die nationalen Ligen?

Die Verlegung ist natürlich mit Konsequenzen verbunden. Da die EM nun 2021 stattfindet, dürften die Verantwortlichen der nationalen Ligen größtenteils erleichtert sein. Warum? Nun, die EM war eng getaktet und hätte kurz nach Abschluss der Vereinswettbewerbe stattfinden sollen.

Insgesamt umfasst die UEFA 55 Mitgliedsverbände und einzig in Russland und der Türkei finden die nationalen Vereinsmeisterschaften derzeit noch normal statt. Alle anderen Ligen haben die Wettbewerbe ausgesetzt – und das teilweise schon vor Wochen. Bestes Beispiel ist Italien, wo noch mehr Spiele ausgefallen sind.

Aber auch die Bundesliga ist betroffen, hat ein Nachholspiel zwischen Bremen und Leverkusen noch auszutragen. Dazu kommen schon jetzt der 26. und 27. Spieltag. Ob es in den nächsten Wochen zu weiteren Spielabsagen kommt oder der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, das bleibt abzuwarten.

Die Verlegung des Turniers war erhofft worden, denn so gewinnen die europäischen Wettbewerbe Zeit. Folglich stellt es nun mehr kein Problem dar, auf Zeit zu spielen, die Epidemie in Ruhe abzuwarten und die Saison sowie die Champions- und Europa League über Mai hinaus zu Ende zu spielen.

Euro 2020 – Verschiebung nur logisch: Mehrere Vereine von Coronavirus betroffen

Erst kürzlich hat der Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin bekannt gegeben, dass ein Spieler mit dem Coronavirus identifiziert sei. Aus diesem Grund begeben sich die Mannschaft und der Trainerstab in den nächsten 14 Tagen in häusliche Quarantäne.

Selbiges gilt für den Bundesligisten SC Paderborn und auch andere europäische Vereine sind vom Virus betroffen. Dementsprechend war es nur logisch, dass die EM verschoben und 2021 ausgetragen wird.

Trainer wie Mikel Arteta oder Hudson-Odoi von Chelsea sind ebenfalls infiziert, weshalb auch die Premier League ruht. Ebenso betroffen ist die Champions- und Europa League, welche weiterhin ausgesetzt bleiben.

Geplant ist jedoch, dass beide Wettbewerbe zu Ende gespielt werden. Wie das Ganze allerdings ablaufen soll, dazu gab es anhand der ersten Videokonferenz noch keine Gedankenpläne. Möglich ist auch, dass die Vereinswettbewerbe temporär ausgesetzt bleiben und es noch einige Tage bis zu einer Entscheidung dauern könnte.

UEFA EM 2020: Findet die Klub-WM 2020 statt?

Alle Beteiligten haben den Vorschlag zugestimmt, noch ist das Ganze allerdings nicht offiziell. Um 15 Uhr soll eine weitere Videokonferenz des Vorstands der UEFA stattfinden. Hier dürfte die Verschiebung der EM offiziell werden.

Ob es im Rahmen des Ganzen eine Pressekonferenz geben wird und dort weitere Informationen bekannt gegeben werden, das bleibt abzuwarten. Bleib am besten dran und verpasse keine Informationen.

UEFA verlangt 300 Millionen: Laut Experten nicht zu rechtfertigen

Das ist jedoch nicht zu rechtfertigen, denn die UEFA hat das Turnier verschoben, weshalb es zur EM 2020 kommt. Die Summe von 300 Millionen Euro wird in den Medien genannt, ist jedoch noch nicht einmal bestätigt.

Da die UEFA allerdings nur eine Zwischenfinanzierung und Änderung der Verträge benötigt, ist eine Entschädigung der nationalen Ligen nicht zu erwarten. Sollte es hierzu allerdings zu Neuigkeiten kommen, so kannst du es bei uns direkt als erstes nachlesen.

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